Schweizer Pommes Frites aus der Region

Die violetten Blütenbüschel der Phacelia wurden vom Morgentau geküsst und glitzern in der herbstlichen Morgensonne. Rund um den gepflegten Hof von Ernst & Ruth Waber in Kiesen entdecken wir ausschliesslich vierbeinige Bewohner. An der elektronischen Anzeigetafel lesen wir die aktuelle Leistung der Photovoltaikanlage ab. Vor der Eingangstüre stossen wir schliesslich auf eine Notiz: «Wir sind bereits auf dem Feld – bitte anrufen». Wenige Minuten später holt uns Frau Waber mit dem Auto ab.

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Auf geht’s zur Kartoffelernte.

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Der Traktor zieht den angehängten Kartoffelroder gemächlich übers Feld und gräbt dabei Reihe um Reihe frische Knollen aus dem Boden. Für unsere Pommes Frites wird die vorwiegend mehligkochende Sorte Agria verwendet, die unserem Klima angepasst und wenig anfällig gegen Krankheiten ist. Das Pflanzgut kommt im April in den Boden. Während das Kraut buschig heranwächst, setzen die Pflanzen im Wurzelbereich Knollen an. Damit diese eine Schale ausbilden und abreifen, muss das Kraut geschlegelt werden. Die Ernte verläuft maschinell, das Aussortieren erfolgt von Hand. Das Ehepaar Waber steht mit ihren Helfern konzentriert am Sortiertisch. «Wir entfernen Kartoffeln mit grünen Stellen, die Licht abbekommen haben. Diese verfüttern wir unseren Kühen». Es rattert laut, so dass ich gut zuhören muss, was mir die Wabers zu den IP-Suisse Richtlinien erzählen.

«Dieses Jahr war der Blühstreifen besonders schön»,
schwärmt Ruth Waber.

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Bei den Kartoffelfeldern legen die Bauern sogenannte Blühstreifen an. In den dort wachsenden Wild- und Kulturpflanzen leben viele Nützlinge, die einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft leisten und zur Förderung der Biodiversität beitragen. Wertvoll sind die Insekten bei der Schädlingsbekämpfung – insbesondere für Blattläuse, die nicht chemisch bekämpft werden dürfen. Auch auf den Einsatz von Herbiziden wird verzichtet. Die Unkrautregulierung erfolgt mechanisch mit drei bis vier Hackdurchgängen. Dies mindert gleichzeitig den Befall von Drahtwürmern, für die es noch kein effektives Mittel zur Bekämpfung gibt. Der Kartoffelkäfer gilt als wichtigster Schädling und wird daher auch rechtzeitig mit Spritzmittel bekämpft.

Kartoffeln gelten als Starkzehrer und dürfen auf der gleichen Parzelle nur alle vier Jahre angebaut werden. Eine ausgewogene Fruchtfolge sorgt dafür, dass die Bodenfruchtbarkeit gefördert und der Einsatz von bienenschonenden Pflanzenschutzmitteln reduziert werden kann.

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Am Ende des Feldes stapeln sich Paloxen mit frisch geernteten Knollen. Rund 1,2 Tonnen wiegt eine volle Kiste, die Hans geschickt mit dem Gabelstapler für den Abtransport bereitstellt. Hans ist Pensionär und hilft Wabers seit Jahren bei der Ernte. Ihm macht die Arbeit sichtlich Spass.

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Unsere Pommes Frites werden samt Schale verarbeitet und mit Schweizer Rapsöl vorfrittiert. Das verleiht den gelben Stäbchen eine besonders knusprige Hülle mit weichem Kern und authentischem Geschmack nach guter, sorgfältig bearbeiteter Erde.

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Nachhaltigkeitskriterien
Gesamt-Betriebsumstellung
Bio Bio
Erhöhte, zertifizierte Anforderungen an Biodiversität im Anbau Keine chemisch-synthetische Pestizide Keine chemisch-synthetische Pestizide
Good Better Best
Gesetzlicher Standard
Login area

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Schweizer Pommes Frites aus der Region Bern, 7 x 10 mm, TK, 4 x 2,5 kg - Erhältlich für Prodega Moosseedorf, Heimberg, Neuendorf, Biel, Bellach, Langenthal, Emmenmatt, Wilderswil und Bern. .
Schweizer Pommes Frites aus der Region Zürich, 7 x 10 mm, TK, 4 x 2,5 kg - Erhältlich für Prodega Dübendorf, Rüschlikon, Dietikon und Winterthur. .
Schweizer Pommes Frites aus der Region Ostschweiz, 7 x 10 mm, TK, 4 x 2,5 kg - Erhältlich für Prodega Chur und St. Gallen. .
Schweizer Pommes Frites aus der Region Léman, 7 x 10 mm, TK, 4 x 2,5 kg - Erhältlich für Prodega Crissier, Satigny und Rennaz. .