Biofarm Rapsöl

Der gestrige Schnee konnte dem Rapsfeld nichts anhaben – es leuchtet jetzt im Mai strahlend Gelb. Obschon der Rapsanbau zu den wichtigsten Ölsaaten der Schweiz gehört, bauen nur wenige Bio-Bauern diese anspruchsvolle Kultur an. Christoph Stalder, der seine Felder in Hasle bei Burgdorf nach einer zweijährigen Umstellungsphase nun nach den Bio-Knospe Richtlinien bewirtschaftet, klärt uns auf:

«Die lange Kulturdauer von 11 Monaten birgt im Bio-Anbau ein grosses Ertragsrisiko.»

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Bio-Bauern verzichten aus Überzeugung auf jeglichen Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger. Stattdessen setzen sie auf natürliche Düngemittel. Christoph nutzt Hofdüngergaben wie Mist, Kompost und Gülle, um den Pflanzen einen guten Wachstumsstart zu ermöglichen. Insbesondere eine gute Stickstoffversorgung ist für den Ertragserfolg entscheidend. Zur Unkrautunterdrückung dienen Hackdurchgänge sowie eine Untersaat mit Bockshornklee und Platterbse. Placken müssen rechtzeitig von Hand ausgestochen werden. Die Rapspflanze benötigt für ihre Pfahlwurzeln einen tiefgründigen Boden mit hohem Humusgehalt, vielen Nährstoffen und Mikrolebewesen.

«Grösster Feind ist der Rapsglanzkäfer».

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Besondere Aufmerksamkeit gilt diesem kaum 2 mm grossen schwarzen Käfer. Bereits 8 Tiere pro Pflanze können den Ertrag markant schmälern. Auch Totalausfälle sind bei höherem Befall nicht auszuschliessen. Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich, nur das Ausbringen von Gesteinsmehl kann grössere Schäden an der Pflanze verhindern. Sorgfältig prüft Christoph die zarten Blütenstände. Zunächst scheint sein Feld frei vom Schädling zu sein, erst nach langem Suchen findet er doch noch einen. «Momentan ist es zu kalt für den Rapsglanzkäfer» sagt Christoph und ergänzt: «Wir haben hier in der Region nicht viele Rapsfelder, dies reduziert den Schädlingsdruck. Am wichtigsten ist die Anbaupause von 4 Jahren. Ich plane lieber eine zusätzliche Fruchtfolge ein».

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Während die Amsel auf dem Kamin des angrenzenden Wohnhauses fröhlich ihre Strophen singt, beobachten wir in aller Ruhe die fleissigen Honigbienen. Auch Hummeln tummeln sich im gelben Blütenmeer. Bis Ende Juli bildet sich der Fruchtstand aus, wobei die einzelne Schote 12 – 20 erntereife Samen enthält. «Ich drösche am Abend oder frühen Morgen wegen dem Tau – dann sind die Schoten weniger brüchig».

Christoph und weitere Bio-Bauern des Schweizer Mittellandes kultivierten den Raps für unser Biofarm Rapsöl kaltgepresst. Es schmeckt überraschend sanft mit leicht saatnussigen Noten.

Nachhaltigkeitskriterien
Gesamt-Betriebsumstellung
Bio Bio
Erhöhte, zertifizierte Anforderungen an Biodiversität im Anbau Keine chemisch-synthetische Pestizide Keine chemisch-synthetische Pestizide
Good Better Best
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Biofarm Rapsöl, 5 l .