Alplamm aus der Region

Wir wandern dem schmalen Bergwanderweg unterhalb des Griegufergrats entlang, von Glockenklängen begleitet und mit stetem Geblöke in den Ohren. Inmitten der imposanten Bergwelt des Furka-Passes weiden Mutterschafe mit ihren Lämmern. Sie bewegen sich im weitläufigen alpinen Weideland über mehrere Hektaren. Eine Gruppe hat sich auf dem sonnigen Bergplateau versammelt, während einzelne Schafe bis 2700 Meter hochgekraxelt sind, wir können sie in den Gröllfeldern von blossem Auge kaum mehr erkennen.

Hirt Furkapass

Furkapass Alplamm

Alplamm Landschaft

Artgerecht. Extensiv. Verantwortungsvoll.

Das Sömmern von Schafen mit ihren Lämmern wird in der Schweiz seit Jahrhunderten praktiziert und unterliegt der Berg- und Alpverordnung des Bundes. Die Schafhaltung auf Alpweiden während mindestens 90 Tagen trägt dazu bei, die sensible alpine Vegetation zu pflegen und fragile Strukturen in Berggebieten zu erhalten. Während den Sommermonaten übernehmen die Schafe auf natürliche Weise die Pflege der Alpwiesen, beugen mit der Weidetätigkeit der Verbuschung vor und fördern die Artenvielfalt.

Landschaft Alplamm

Alplamm

Hanglage Alplamm

Mit weich flauschigem Fell und etwas sturem Kopf zotteln die Schafe über Stock und Stein, stets auf der Suche nach den besten Alpenkräutern. Sie geniessen sichtlich ihre Freiheit über das weitläufige Gelände, das in aufwändiger Handarbeit eingezäunt werden musste. Hier auf dem Furkapass ist Franco Raveli dafür verantwortlich. Der gebürtige Italiener war gerade mal 13 Jahre alt, als er beim Hüten der Kühe von einem Schafhalter für den Job angefragt wurde. Im Einverständnis seiner Eltern hat er die Schule verlassen und ein Leben als Hirt begonnen. Heute blickt Franco auf über 50 Jahre Berufserfahrung zurück.

Hirt

Hirt

Hirt Feldstecher

«Man muss nur wollen!»

Als Hirt lebt Franco mit seinen Schafen zusammen. Eine robuste Gesundheit, Wetterresistenz sowie Freude am Alleinsein sind für diese Aufgabe unabdingbar. Franco weidet von März bis September etwa 1'000 Schafe z’Alp, im Winterhalbjahr wandert er mit der Herde durchs Unterland. Er beherrscht die Hütetechnik, behandelt die Schafe bei Verletzungen durch Steinschlag oder Krankheiten und sorgt sich liebevoll um seinen vierbeinigen Begleiter. Francos Hirtenhund hört auf den Namen Rambo. Das rustikale Zottelfell ist charakteristisch für einen Bergamasker. Hirtenhunde sind zum Schutze der Schafherde sehr wertvoll. Hier im Furkagebiet zählen insbesondere der Luchs sowie Adler zu den natürlichen Feinden. Letztere packen gerne frisch geborene Lämmer. «Wölfe sind hier noch kein Problem», erklärt uns Franco mit Erleichterung. Auf unsere Frage, ob er ein Schwarzes Schaf in der Herde habe, zeigt er auf sich selbst und lacht verschmitzt.

Hirtenhund

Hirt Hund

Die artgerechte Haltung mit viel Auslauf in den kühlen Lagen der Alpen sorgen für eine extensive Produktion ohne Fütterung von Getreide oder Soja. Das natürliche und geschmacklich herausragende Alplamm aus der Region ist saisonal im Herbst nur für wenige Wochen erhältlich.

Furkapass Schafe

Schafe Weidewechsel

Schaf Lamm

 

Nachhaltigkeitskriterien
Bio-Futter
Weidegang in Vegetationsperiode Weidegang Tag & Nacht ganzjährig Weidegang in Vegetationsperiode
RAUS - Regelmässiger Auslauf im Freien Freilandhaltung RAUS - Regelmässiger Auslauf im Freien
BTS - Besonders tierfreundlicher Stall Schutz vor Kälte und Nässe BTS - Besonders tierfreundlicher Stall
Good Better Best
Gesetzlicher Standard
Vorverkauf Mischpaket vom 12. August - 03. September 2021: Lamm ganz, Lamm zerlegt Schnitt 1, Lamm zerlegt Schnitt 2 Alpprodukt_Schweizerfleisch
Frischfleisch ab Mitte September im Verkauf:
Alplamm ganz, ca. 18 kg Alpprodukt_Schweizerfleisch
Alplamm Karree dressiert, 1.5 kg Alpprodukt_Schweizerfleisch
Alplamm Gigot mit Bein ohne Schlossbein, ca 3.1 kg Alpprodukt_Schweizerfleisch
Alplamm Rücken ganz, ca. 3 kg Alpprodukt_Schweizerfleisch
Alplamm Schulterbraten dressiert, ca. 650 g Alpprodukt_Schweizerfleisch