Prättigauer Bio Schaf- und Geisskäse

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Wir fahren dem Walensee entlang und erreichen via Bad Ragaz nach einer Viertelstunde das Dorf Schiers. Es liegt im Prättigau auf 650 Meter über Meer, umrandet von steilen grünen Hängen und imposanten Felsformationen.

«Lebensmittel herstellen, hinter denen ich mit gutem Gewissen stehen kann.»

Gerade rechtzeitig zum Melken der Schafe treffen wir auf dem Hof Palottis ein. Simone Broder und Roger Schneider haben die ehemalige Bäuerinnenschule, welche bereits 1996 auf Bio umgestellt wurde, 2012 übernommen. Das Paar hält Milchschafe, Milchkühe sowie Hühner und baut Getreide an.

«Das Leitschaf bin ich.»

Die grosse Passion von Simone sind die Schafe. «Ich habe mit drei Tieren angefangen, jetzt sind es insgesamt 88», erzählt sie uns mit leuchtenden Augen. Wir schauen fasziniert zu, wie die beiden Hunde Panjo und Zora die Herde dirigieren. «Das liegt den Hunden im Blut», sagt Simone, «Schafe sind sehr soziale Tiere».

Am Nachmittag besuchen wir Familie Pfanner in Grüsch, 1050 m ü. M. etwa zehn Minuten von Schiers entfernt. Die Geissen sind schon gemolken und wollen auf die Weide. Die Nacht verbringen die Tiere im Stall, wegen den Wölfen. Auf dem Land der Pfanners gibt es schattige Plätzchen, so dass die Tiere auch an diesem heissen Julitag draussen sein können. Wie kleine Kinder beim Läuten der Schulglocke stürmen die Geissen raus ins Freie, unter Führung von Marco und der jungen, energiegeladenen Hündin Bimba.

«Die Geissen mögen am liebsten die Blumen in Nachbars Garten.»

Das junge Paar Marco und Andrea Pfanner, 32 und 31 Jahre alt, mit ihren beiden Kindern, hat hier eine neue Existenz aufgebaut. «Total bio und silofrei», Marco ist das sehr wichtig. Zum Leben reicht die Kleintierhaltung allerdings nicht. Er arbeitet als Forstwart und Andrea leistet Nachtdienst im Altersheim in Schiers.

Wir fahren nach Pragg-Jenaz, wo Marco die Geissmilch abliefert. Die Prättigauer Bio-Bauern haben sich 2016 mit der neuen Bio Genossenschaftskäserei einen Traum erfüllt. Hier treffen wir auf Markus Racine, der schon seit 18 Jahren mit Leib und Seele Käser ist. Während er Produkte herstellt, die er selber gerne mag, kümmert sich Jann Walder um die administrative Geschäftsleitung.

«1985 habe ich auf der Alp Danis meinen ersten Geisskäse hergestellt.»

Jetzt kann Markus sogar mal in die Ferien, was er vorher jahrelang nie gemacht hat. Jann zeigt uns die «Schatzkammer», wo die Käselaibe reifen und gepflegt werden. Für Kommissionierung und Verpackung beschäftigt die Käserei Bäuerinnen aus der Region. Der Betrieb verarbeitet etwa 1000 Liter im Tag. 10 Bauern liefern Bio Schaf- und Geissmilch an. Daraus entstehen die traditionellen «Weissschimmeli», aber auch andere Sorten, wie zum Beispiel «Mutschli».

Unser Bio Geisskäse ist sechs Monate alt, der Schafkäse acht Monate. Beim Geisskäse schmeckt man die Bergkräuter; er ist sanft und gleichzeitig würzig. Der Schafkäse ist angenehm cremig-würzig und hat einen leicht süsslichen Mandelgeschmack.

 

Prättigauer Bio Geisskäse 1/4 Laib ca. 750 g


Prättigauer Bio Schafkäse 1/4 Laib ca. 750 g


NACHHALTIGKEIT

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Gesamt-Betriebsumstellung
Bio-Futter
Bio-Futter
Weidegang/Auslauf im Winter
Weidegang/Auslauf im Winter
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Weidegang im Sommer
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weicher Liegebereich
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Prättigauer Bio Geisskäse 1/4 Laib ca. 750 g

Prättigauer Bio Schafkäse 1/4 Laib ca. 750 g