Luzerner Schweinefleisch

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Alleine die Fahrt auf den Mettenberg lohnt sich. Die Aussicht ist atemberaubend schön. Der Hof von Eugen liegt in Willisau auf einem der vielen Hügeln im Luzerner Hinterland. Wir sind nicht nur von der Landschaft begeistert, auch der gepflegte und liebevoll dekorierte Hof mag uns verzaubern. Eugen führt mit seiner Frau Petra einen gemischten Landwirtschaftsbetrieb. Seine Eltern helfen tatkräftig mit. Denn 416 Schweine und 34 Milchkühe, Bienen und der Ackerbau sowie der Partyraum und das Blockhaus zum Mieten geben allerhand zu tun. Trotzdem wirkt die Familie mit den zwei Kindern Fabio und Lea entspannt, sie scheinen gut zu harmonieren. Wer weiss, vielleicht liegt es auch an der friedlichen Umgebung?


Der Schweinestall ist sehr sauber und gepflegt.


Im teils überdachten Auslaufbereich stehen die Schweine schmatzend an der Futterstation. Ein herrliches Bild, wie sie dabei ihre Ringelschwänzli im Morgenlicht präsentieren. Eugen kontrolliert währenddessen, ob kein Schwein im Stall zurückgeblieben ist. Alle sind gesund und munter nach draussen an die Futterstation marschiert. Ein gutes Zeichen. Das Nassfutter besteht aus einer Getreidemischung (Gerste, Weizen und Mais) und wird mit Wasser gemischt. Jedes Ventil kann Eugen einzeln steuern und damit sicherstellen, dass alle Schweine die richtige Menge Futter erhalten. Es ist wichtig, dass aufgegessen wird und kein Futter im Trog zurückbleibt. Eugen füttert seine Schweine 3x am Tag. Anschliessend wird der Stall gemistet. Ausgerüstet mit Schubkarre und Schaufel geht es an die Arbeit. Besonders im Winter reinigt Eugen den Auslaufstall wegen der Nässe und dem Schnee besonders gründlich und kontrolliert die Tiere regelmässig.


Das Stallklima ist sehr angenehm und es riecht nach Stroh.


Fenster sorgen für natürliches Tageslicht. Die Boxen bieten den Schweinen genügend Platz zum Schlafen, Faulenzen und Spielen. Schweine sind sehr neugierig, Wühlen gerne im Langstroh. Die Tiere sind ganz aufgeregt und freuen sich auf das frische Stroh, welches Eugen selbst produziert und nach dem Säubern vollflächig in den Boxen einstreut. Mit dem lauten Grunzen scheinen die Tiere ihre Freude auszudrücken.


Alle 416 Tiere werden in Geschwistergruppen gleichzeitig eingestallt und nach ca. 106 Tagen wieder abgeholt. Die ersten Schweine erreichen bereits nach 90 Tagen das Mastgewicht. Die Ferkel erhält Eugen von 6 bis 10 Züchtern aus der Region. Die kurzen Transportwege kommen ebenfalls dem Tierwohl zu gute. All diese Faktoren haben schlussendlich einen positiven Einfluss auf den Geschmack des Schweinefleisches.


Bei unserem Abschied liegen die Schweine auf der faulen Haut und lassen sich von der Frühlingssonne wärmen.


NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeits-Rating Schweine

Bio Futter
Auslauf
Auslauf
Auslauf
Stroh-Liegefläche
Stroh-Liegefläche
Stroh-Liegefläche
Mehr Platz im Stall
Mehr Platz im Stall
GOOD
BETTER
BEST
Gesetzlicher Standard

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