Freiland Perlhuhn Bourgogne

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Wir sind mitten im Burgund. Die Wiesen präsentieren sich in sattem Grün. Sie sind mit Hecken unterteilt. Thierry und Mélina halten in Saint-Martin-de-Salencey Freiland Perlhühner Label Rouge. Zum Hof gehören auch 80 Mutterkühe Charolais mit ebenso vielen Kälbern.

Die Mütze wegen dem Regen tief ins Gesicht gezogen, dreht Thierry die Handkurbel, damit sich die Stallklappen öffnen. Sein tägliches Morgenritual. Für einen kurzen Moment ist es ganz still, wie vor einem Gewittersturm, dann rennen die Perlhühner wild und laut schreiend vor Freude nach draussen los. Es braucht nur einige Sekunden, bis alle 5‘200 Tiere im Freien sind.

„Oft halten Autos am Strassenrand, um das Spektakel zu bestaunen.“

„Wie es unseren Perlhühnern geht, merke ich an der Art, wie sie aus dem Stall gehen. Es ist daher wichtig, die Tiere in diesem Moment gut zu beobachten“, erklärt uns Thierry, ohne den Blick von der Herde zu lassen. Der Regen macht ihnen nichts aus. Die Tiere verteilen sich auf dem grosszügig angelegten Gelände, das für jedes Perlhuhn zwei Quadratmeter bietet.

Im Freiland fressen sie Gras und an den Futternäpfen in den drei grossen Ställen Körner, die mindestens 75% Getreide – vorwiegend Weizen und Mais – enthalten. Die Perlhühner gehen erst bei Sonnenuntergang zurück in den Stall. Sie können sich auf eingestreutem Stroh ausruhen. Auch nachts und ohne künstliche Beleuchtung.

„Wir respektieren den natürlichen Tagesablauf der Tiere“, erklärt Thierry.

Wenn die Küken bei Mélina und Thierry ankommen, sind diese nur wenige Stunden alt. Die Ställe sind auf 30° Grad geheizt, denn die Kleinen wiegen nur 36 Gramm. Es ist also grösste Sorgfalt geboten. Die jungen Perlhühner verbringen ihre ersten 42 Tage (maximal 56 Tage) im warmen Stall, bevor sie auf die Weide dürfen. Ganz behutsam wachsen sie heran. Das Label Rouge schreibt eine Mastzeit von mindestens 94 Tagen vor. Dann wiegen sie etwa 2.2 Kilo. Zum Schlachthof geht es für sie nachts. In kleinen Gruppen werden die Tiere in offenen Kisten transportiert. Die langsame Aufzucht und die aktive Erkundung im Freien ergibt eine bessere Fleischqualität. Thierry ist von dieser Philosophie der Aufzucht überzeugt.

„Ich produziere wie ich denke: Qualität geht vor Quantität“

Als Bauernsohn hat er sich zuerst als Bäcker geübt. Dann ist er doch zu seinen Wurzeln – zur Landwirtschaft und Viehzucht – zurückgekehrt. So auch seine beiden älteren Brüder. Alle drei verstehen sich gut, helfen sich gegenseitig und teilen Investitionen untereinander auf. Thierry gibt zu, dass es ihm grosse Mühe bereitet, seine Farm auch nur für kurze Zeit zu verlassen. Vielleicht macht er diesen Sommer eine Ausnahme – für seine Frau Mélina.

Sie träumt von Ferien im Ausland und versucht ihn von schönen Ferientagen am Strand zu überzeugen. Auf jeden Fall wird das Ende der Aufzucht der Perlhühner abgewartet. Ein echtes Bauernleben eben.

NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeits-Rating Geflügel

Bio-Futter
Mehr Platz im Stall (< 25 kg/m2)
Mehr Platz im Stall (< 20 kg/m2)
Grünauslauf
Grünauslauf
Strukturierter Grünauslauf
Mast > 55 Tage
Mast > 55 Tage
Mast > 62 Tage
GOOD
BETTER
BEST
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Freiland Perlhuhn Bourgogne

Freiland Perlhuhn Bourgogne Brust Suprême

Freiland Perlhuhn Bourgogne Schenkel