Appenzeller Schweinefleisch

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„Sönd Wöllkomm!“. Albert Breitenmoser wartet schon auf uns. Wir treffen am Mittag beim Schweinestall in Eggerstanden ein. Der Weg führt vom malerischen Dorf Appenzell entlang der Hügellandschaft mit saftigen Wiesen an einen Waldrand. Unterwegs sehen wir die typische Streusiedlung: Unzählig schmucke Häuser mit vielen kleinen Fenstern zieren das Appenzellerland zwischen Bodensee und Säntis. Etwas weiter entfernt erspähen wir den Aussichtsberg Hoher Kasten.


Auf dem Vorplatz erhalten wir von Kopf bis Fuss Schutzkleidung übergestülpt. Die Futterzeit steht an und wir wollen wissen, was im Futtertrog landet. Vier Mal am Tag löst Albert über den Computer die Fütterung aus. Ein Gemisch aus Wasser, Schotte und Kraftfutter landet über Rohrleitungen direkt in den drei Ställen. Total 360 Schweine kann er halten. Die Ställe sind zwar alt, bieten den Schweinen aber viel Platz zum Erkunden, Spielen oder Faulenzen. Der Boden im Innern ist grosszügig mit Langstroh eingestreut, der Aussenbereich permanent zugänglich. Draussen hören wir es schmatzen und grunzen. In Reih und Glied stehen die Schweine an der Futterstation, strecken uns die behaarten Ringelschwänzli entgegen. Die Tiere sind fast 90 Tage bei Albert bis sie ihr Mastgewicht von gut 100 kg erreicht haben. Dann werden wieder Ferkel im Alter von 10 Wochen und einem Gewicht von ca. 25 kg eingestallt.


„Die Ferkel erhalte ich immer vom gleichen Züchter.
Der kurze Transportweg ist gut für das Tierwohl.“


Nur 10 Minuten liegt der Appenzeller Zuchtbetrieb vom Schweinestall entfernt. Das Einstallen der Geschwistergruppen klappt gut, da sie bereits zusammen aufgewachsen sind und die Rangordnung geklärt ist. Es sind neugierige Tiere, kommen uns begrüssen, schnuppern an unseren Händen. Bei einigen Schweinen erkenne ich grossflächige aber auch kleinere braune Borsten. Ich frage nach, um welche Rasse es sich handelt. Der Vater sei ein Duroc-Schwein. Diese sind einfarbig rostbraun. Gepaart mit dem weissen Edelschwein entstehe das braun gefleckte Tier.


Beim Misten der Stallungen arbeitet Albert zügig, schwingt sich über das Geländer von Stall zu Stall, erzählt von seiner täglichen Arbeit. Den Schweinestall hat er seit 2011 gepachtet. Ab und zu muss er etwas reparieren. Er mache vieles selbst, er sei handwerklich begabt. Letztes Jahr habe er die Trennwände im Auslaufbereich ersetzt. Bei einem alten Stall gäbe es immer etwas zu tun. Die Bewegung an der frischen Luft täte den Tieren gut und wirke sich auf die Qualität des Fleisches aus, erzählt mir Albert. Währenddessen knabbern die Schweine an seiner Schubkarre. Den Schweinen muss immer eine Beschäftigung geboten werden, sonst wird ihnen langweilig. Sie wühlen darum gerne mit ihrer Schnauze im Stroh.


NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeits-Rating Schweine

Bio Futter
Auslauf
Auslauf
Auslauf
Stroh-Liegefläche
Stroh-Liegefläche
Stroh-Liegefläche
Mehr Platz im Stall
Mehr Platz im Stall
GOOD
BETTER
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